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Neuigkeiten : Baumwollpreis explodiert - Mode wird teurer
27.01.2011 12:57 (1969 x gelesen)




Die Stimmung ist gut bei der Berliner Fashion Week - eigentlich. Denn ein Thema überschattet das Familientreffen der Branche in der Hauptstadt: der Anstieg des Baumwollpreises. Der sorgt dafür, dass die Kleidung in allen Preissegmenten teurer wird - ohne dass die Hersteller hierauf adäquat reagieren könnten.

Der Preishammer trifft alle Segmente - die Luxusmode der Nobelmarken bei der Messe "Premium", die Streetwearhersteller, die ihre Produkte im ehemaligen Flughafen Tempelhof bei der "Bread & Butter" zeigen, und sogar die Hersteller von Skatemode im ehemaligen Stasi-Hauptquartier bei ihrem Treffen "Bright".

Schließlich können die Hersteller jedoch nicht einfach prozentual die Verkaufspreise erhöhen - selbst wenn sie eigene Läden betreiben. So bringt der börsennotierte Hamburger Modekonzern Tom Tailor seine neue Kollektion zu unveränderten Einstiegspreisen in die 160 eigenen Läden. Allerdings habe sich die Struktur der Preise geändert, sagt Geschäftsführer Dieter Holzer. Viele Teile sind jetzt zum nächst höheren Schwellenpreis gerutscht. Dazu sind einige hochwertiger verarbeitet - der Kunde bekommt etwas mehr für mehr Geld. "Insgesamt kommt es dadurch zu einem steigenden Durchschnittspreis unserer Produkte", sagt Holzer.

Für Tom Tailor steht der junge Modebereich, bei dem Konzern nach dem baumwollhaltigen Jeansstoff "Denim" genannt, im Mittelpunkt. Schließlich eröffnet Tom Tailor in dieser Woche einen neuen Denim-Laden in Berlin-Mitte.

Beim Konkurrenten S. Oliver aus Süddeutschland machen Rohstoffpreise etwa die Hälfte des Kostenblocks aus. Firmenbeirat Hans-Peter Hiemer warnt, dass mit den Rohstoffpreisen auch die Provisionen der Beschaffungsagenturen und Zollgebühren steigen - der Effekt multipliziert sich. Inzwischen ist bereits der Beschaffungszeitraum für ein ganzes Jahr betroffen.

Trotzdem will auch S. Oliver wichtige Einstiegspreise halten und hofft auf Verständnis beim Handel. Schließlich sind viele Händler mit ihren Eigenmarken selbst direkt mit dem Problem konfrontiert. So müsse auch die Skatemode-Kette Titus die Preise ihrer Eigenmarke erhöhen, sagt Firmenchef Julius Dittmann. Besonders trifft es Billiganbieter ohne eigene Marke. Sie haben oft längere Vorlaufzeiten als die Markenhersteller, die lange mit eingespielten Partnern zusammenarbeiten. Einerseits wirken die Preiserhöhungen deshalb zu einem anderen Zeitpunkt, andererseits können viele kleinere No-Name-Anbieter weniger Rabatte aushandeln.

In einer anderen Liga spielt der ebenfalls börsennotierte baden-württembergische Modekonzern Hugo Boss mit seiner weltweit starken Marke für gehobene Mode - doch die Probleme sind ähnlich. "Auch als Markenhersteller nehmen wir die Steigerungen der Rohwarenpreisseite sehr ernst", sagt eine Sprecherin. Noch hat Boss allerdings die Preise nicht erhöht. Das träfe eher künftige Kollektionen: Preiserhöhungen kommen stets mit neuen Angeboten. In Berlin präsentiert der Hersteller die Herbst-Winter-Modelle seiner Trendsetterlinie Boss in der Neuen Nationalgalerie.

Auch die Produzenten der Toppreislagen achten mehr auf den Preis, den die Kunden akzeptieren. "Den meisten ist klargeworden, dass es nicht egal ist, ob eine Jacke 2 000 oder 5 000 Euro kostet", sagt ein hochrangiger Modemanager eines Modelabels mit eigenen Läden.

Auch bei der Messe Heimtextil in Frankfurt sind die Baumwollpreise Thema. "Alle Heimtextilsparten sind von dem Preisanstieg betroffen", sagt Gerhard Sperling vom Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie. Angesichts der starken Preissteigerungen steht die Branche zudem vor neuen Problemen: "Keiner will sich länger auf einen Preis festlegen", sagt Sperling.

S.Oliver-Beirat Hiemer apelliert an die Branche: "Langfristig gesehen müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden, wie die rasche Steigerung eines ressourcenschonenden Baumwollanbaus und effizientere Herstellungsmethoden für Bekleidung", sagt er. Ein weiteres Ziel: Beim Endverbraucher mehr Wertschätzung für Kleidung wecken - also eine höhere Zahlungsbereitschaft.

Handelsblatt - 20.1.2011 - ER



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